Länge und Durchmesser

Entgegen der landläufigen Meinung "Wie die Nase eines Mannes so ist sein Johannes" hat die Körpergröße oder auch die Größe der Nase keinen nachweisbaren Zusammenhang mit der Penisgröße. Pro Familia und Condomi haben von Ärzten deutsche Penisse vermessen lassen und dabei eine durchschnittliche Länge von 15 cm für einen erigierten Penis festgestellt. Der Durchmesser lag im Mittel bei 4 cm und der durchschnittliche Umfang bei 12 cm. Bei den Untersuchungen wurde weiterhin festgestellt, dass der Großteil der erschlafften Penisse zwischen 7 und 10 cm und erigierte Penisse zwischen 11 bis 17 cm lang sind. Die Penisgröße hängt im erschlafften Zustand von der Temperatur und dem persönlichen Empfinden ab.

Richtig Messen

Interessant ist, dass Angaben bei Umfragen im Internet und selbst durchgeführte Messungen immer ein paar Zentimeter mehr zu Tage fördern. Also meine lieben Damen, wenn euch 30 Zentimeter versprochen wurden, dann messt doch einfach mal nach. Für die Korrekte Messung ist das Messband an der Oberseite des Penis (sprich Bauchseite) angesetzt und entlang der Krümmung bis zur Eichelspitze gemessen. Lineale sind weniger für die Messung geeignet, da diese bei Penissen mit starker Krümmung ein paar Zentimeter weniger messen.

Penisarten

Bei erschlafften Penissen werden zwei grundsätzliche Arten unterschieden. Haut- oder Blutpenisse, welche schlaff relativ klein sein, aber erigiert ihre wahre Größe zeigen und Fleischpenisse, welche sich bei der Erektion nicht mehr so stark vergrößern. Die Schwellkörper haben bei einem Fleischpenis weniger Möglichkeit zur Ausdehnung und daher ist der Erektionszuwachs nicht so groß wie bei einem Blutpenis.

Erektion

Im unteren Rückenmark sitzt das Erektionszentrum, welches bei sexueller Erregung die Erektion auslöst. Die Art der Stimulation kann dabei mechanisch, visuell, akustisch oder mittels erotischen Gedanken erfolgen. Das Muskelgewebe im Schwellkörper entspannt sich und dadurch werden Venen, welche für die Blutabfuhr aus dem Penis verantwortlich sind, verengt. Gleichzeitig erweitern sich die Arterien und so fließt mehr Blut in den Schwellkörper ein, als abfließen kann. Durch diesen Blutstau verhärtet sich der Penis und richtet sich auf.

Morgenlatte

Das wahrscheinlich am meisten diskutierte Phänomen rund um das männliche Glied. Manche Männer schämen sich für Erektion in den Morgenstunden, doch das muss nicht sein. Lange Zeit galt eine volle Harnblase und der damit verbundene Druck auf das Erektionszentrum als Auslöser für die morgendliche Erektion. Diese Annahme erklärt allerdings nicht häufig in einer Nacht auftreten Erektionen, welche bei einem Mann pro Nacht immerhin bei 4 bis 5 liegen. Vielmehr wird aktuell von einem biologischen Hintergrund ausgegangen, denn durch die Erektion wird der Penis mit Sauerstoff versorgt. Besonders häufig treten die nächtlichen Versteifungen in den REM-Phasen (Rapid Eye Movement) auf und betrifft Männer aller Alterklassen, vom Baby bis zum Senior.

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